Samstag, 24. Januar 2015

Teddybär-Mütze

Teddybär-Mütze als Geburtstagswunsch
Diese Mütze ist als Geburtstagswunsch entstanden. Die erste Geburtstagseinladung einer meiner Mädels kam für Anfang Januar. Nur was Mädchen in dem Alter schenken, wenn sie nicht mehr richtig Kind sind, aber auch noch nicht wirklich Teenager? Bei der telefonischen Zusage gegenüber der Mutter vom Geburtstagskind kam die Idee für eine gestrickte Mütze. Davon waren die anderen Mädchen aus der Klasse so angetan, dass es bei der Geburtstagsfeier meiner Mädels gleich Wünsche zu weiteren Mützen gab.

Daraus ist nun diese Teddybär-Mütze entstanden. Als Vorlage habe ich mir mehrere ähnliche Mützen im Internet angeschaut und mir meine eigene Anleitung dazu erstellt. Diese will ich Ihnen, liebe Besucher, nicht vorenthalten.


Kurzanleitung Teddybär-Mütze

Nachdem man den Bund gestrickt hat, werden zwei Reihen in der Grundfarbe gearbeitet. Nun wird die Kontrastfarbe begonnen. In der vorderen Mitte habe ich mit sechs Maschen begonnen und ab da in Reihen gearbeitet. Von der Grundfarbe wird hier ein zweites Knäuel benötigt, damit jede Seite ihren Arbeitsfaden hat. Die Zunahme fand in jeder Reihe statt und wird so breit gemacht, wie es der persönliche Geschmack mit sich bringt. Den Übergang zwischen Weiß und Grau habe ich für drei Reihen an der letzten Masche mit beiden Farben gestrickt und dabei weder zu- noch abgenommen. Erst danach wurde die Abnahme von Weiß begonnen und gleichzeitig die Nase in Rot eingearbeitet. Da habe ich mit zwei Maschen in der Mitte begonnen. Die Abnahmen bei der weißen und roten Wolle waren dann immer zwei Maschen auf jeder Seite pro Reihe. Bei der Nase habe ich den Abschluss mit vier Maschen gemacht und den Arbeitsfaden so lang belassen damit gleich die kleine Schnauze gestickt werden kann. Bei der Mundpartie in weiß bei acht Maschen. Ab da geht es in Runden weiter. Bei dem Knäuel, wo man den Arbeitsfaden abschneidet, lässt man diesen gleich etwas länger um die so entstandene Öffnung gleich zu vernähen.

Die Abnahme bei der Mütze erfolgte ab etwa 17 cm, was ein Drittel vom Kopfumfang ausmacht. Dazu habe ich immer vier Maschen gestrickt und die 5. und 6. zusammen gestrickt. Danach eine Zwischenrunde ohne Abnahme. Nun die 1. und 2. Masche zusammen stricken und drei Maschen normal abstricken. Es folgt eine Zwischenrunde. Danach zwei Maschen stricken und die 3. und 4. Masche zusammen stricken. Es geht nun ohne Zwischenrunde weiter und wieder die 1. und 2. Masche zusammen und eine Masche rechts abstricken. In den letzten Runden werden immer zwei Maschen zusammen gestrickt, bis man nur acht bis zehn Maschen hat. Arbeitsfaden abschneiden und durch die verbliebenen Maschen ziehen und vernähen. 

Die Augen wurden mit schwarzer Wolle in Runden gehäkelt.

Die Ohren wurden aus Bommeln gemacht. Wie man sie arbeiten kann, wird auf dieser Seite erklärt.

Die ausführliche Anleitung mit Strickschrift für die Mundpartie gibt es jetzt auch als Ebook.
Teddybär-Mütze stricken

Samstag, 3. Januar 2015

Erdbeer Topflappen - Anleitung jetzt als E-Book


Oft wurden meine Erdbeer-Topflappen bewundert. Auch im Verkauf waren sie sehr beliebt. Doch wie man sie genau macht, wollte ich auch niemanden vorenthalten. Die erste Anleitung stand noch auf einer Autorenseite. Dort habe ich mittlerweile alle Artikel gelöscht, um sie auf anderen Seiten neu zu veröffentlichen. Doch manche Anleitung würde dabei den Rahmen sprengen, was mich auf die Idee brachte, sie als einzelne E-Books dem Leser zugänglich zu machen.

Bei den Erdbeer-Topflappen ist es nun vollbracht. Einfach auf das diesen Link klicken, wenn Sie die Anleitung kaufen möchten. Dazu gibt es auch eine Tabelle die genau zeigt, wann wie viele Maschen zu- oder abgenommen werden müssen.
 
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. 

Montag, 3. November 2014

Mehrfarbiges Set für den Winter

 Vor einiger Zeit hatte die Gelegenheit zwei ältere Bücher über Plauen und das Vogtland geschenkt zu bekommen. Eine junge Mutter hatte sie in dem Haus gefunden, was sie mit ihrer Familie gerade sanierte. Da sie einen kleinen Sohn hat, hatte ich als Dankeschön ein paar Söckchen gestrickt. Beim Treffen erfuhr ich dann, dass es noch eine größere Tochter gibt. Falls sie auch Socken haben möchte, wäre das kein Problem. Das Ergebnis davon könnt ihr hier sehen.
Socken und Mütze sind in den Wunschfarben der kleinen Dame entstanden. Da nach den Socken noch genug Wolle für eine Mütze vorhanden war, ist dieses Set entstanden.
Die Socken sind mit Bumerangferse gestrickt. Pink und Lila immer jeweils zehn Runden und die Zwischenrunden in Schwarz wurden zwei Mal gestrickt. Bei der Mütze ist das selbe Muster gestrickt worden. Der Kopfumfang beträgt 53 cm und damit brauchte ich eine Gesamthöhe von knapp 18 cm (53/30= 17,67) Bei etwa 8 cm habe ich begonnen immer eine Masche vom Rundenende und -anfang in jeder zweiten Runde zusammen gestrickt bis das zweite Mal die lila Wolle ihre zehn Runden hatte. Danach habe ich mit der schwarzen Wolle den Abschluss gestrickt und auch in jeder zweiten Runde Maschen abgenommen. Erst jede 4. und 5. Masche, danach immer die 3. und 4. und so weiter, bis am Ende genug Maschen abgenommen, um mit dem Ende vom Arbeitsfaden durch alle Maschen zu gehen, damit die Mütze oben geschlossen ist. Bommel machen, anbringen und Fäden vernähen. Fertig.

Dienstag, 28. Oktober 2014

Häkelmützen aus Büschelmaschen - Perfekt für den Herbst

Der Herbst ist da und eine Wintermütze ist einfach noch zu warm. Daher ist eine leichte Häkelmütze genau das Richtige für kleine modebewusste Damen. Mit Büschelmaschen hat man pro Runde gleich einen Zentimeter geschafft und ist somit schnell am Ziel.
 

Mütze aus Büschelmaschen mit Zierrand - by Sabine Wolfram, Plauen

Eine Büschelmasche häkeln

Büschelmaschen werden mit Umschlägen gearbeitet. Auf der Häkelnadel ist die Schlaufe der letzten Masche und man macht nun einen Umschlag. Danach holt man den Arbeitsfaden einmal durch die Masche auf den Nadel, ein weitere Umschlag folgt und am Ende wird der Faden nochmal durch die Masche geholt. Bei einer echten Büschelmasche wird der Arbeitsfaden nun durch die ersten vier Schlaufen gezogen, so dass man noch zwei Schlaufen auf der Häkelnadel liegen hat. Nun wird der Arbeitsfaden nochmals durch die beiden verbliebenen Schlaufen gezogen und die Büschelmasche ist fertig. Bei diesen Mützen wurde es ein wenig anders gearbeitet. Denn er Arbeitsfaden wurde komplett durch alle Schlaufen gezogen.

Der Anfang der Mütze

Begonnen wird sie in der Mitte, als oben. Dazu legt man sich eine Schlaufe vom Arbeitsfaden um den linken Daumen. Dort werden zu Beginn neun feste Maschen gehäkelt, welche man am Ende mit einer Kettmasche zum Kreis schließt. Die vorher gelegte Schlinge ist vor erst größer und man zieht am Ende des Fades, um sie den vorher gehäkelten Maschen anzupassen, damit ein Ring entsteht. Nun wird mit den Büschelmaschen begonnen. Dazu werden zuerst drei Luftmaschen gehäkelt, welche dann der Höhe einer Büschelmasche entsprechen.

Danach wird die erste Büschelmasche so gehäkelt, wie sie oben erklärt wurde. Zwischen zwei Büschelmaschen werden je zwei Luftmaschen gearbeitet. In dieser ersten Runde werden die Maschen verdoppelt, so dass am Ende 18 Büschelmaschen erarbeitet wurden. Die Runden werden immer mit einer Kettmasche abgeschlossen und je drei Luftmaschen begonnen.

Zunehmen bis der Kopfumfang erreicht ist

Den Kopfumfang sollte man vorher ausmessen. Dafür wird direkt über den Ohren gemessen. Im Beispiel der beiden Mützen war jeweils ein Umfang von 54 Zentimetern vorhanden. Es wird bei der Mütze solange gleichmäßig zugenommen, bis etwa 18 Zentimeter im Durchmesser erreicht sind. Denn man rechnet den Kopfumfang durch drei, um Durchmesser und auch die Höhe einer Mütze zu ermitteln.

Dazu muss man auch regelmäßig bei der Mütze Maschen zunehmen. Dazu werden bei jeder sechsten Büschelmasche zwei Stück in die Lücke der vorherigen Runde gehäkelt. Denn die Büschelmasche der aktuellen Runde wird immer an der Stelle platziert, wo man in der Vorrunde die beiden Luftmaschen gehäkelt hat.

Ist der errechnete Umfang erreicht, so sollte man die Büschelmaschen einmal durchzählen. Bei beiden Mützen ergab dies eine Anzahl von 57 Stück. Häkelt man nun normal weiter, so vergrößert sich der Durchmesser, was vermieden werden sollte. Es ist also besser, wenn man zu Beginn oder am Ende einer Runde den ersten Zwischenraum überspringt, um die Anzahl der Maschen konstant zu halten.
 
Der Abschluss

Bei den beiden Mützen wurde zum Abschluss eine Kante mit festen Maschen gehäkelt. Dazu wurden beim Übergang von den Büschelmaschen immer nur an den beiden Luftmaschen je zwei fest Maschen gehäkelt. Auch hier wurden die Runden mit einer Kettmasche abgeschlossen. Die letzte Runde wurden Mäusezähnchen an jeder dritten Masche gemacht. Dazu werden nach einer festen Masche drei Luftmaschen gehäkelt und dann die selbe feste Masche der Vorrunde eine weitere feste Masche gearbeitet. Am Ende werden die Fäden vernäht und die Mütze ist fertig.

Ohne Zierrand aber mit Häkelblume - by Sabine Wolfram, Plauen
Natürlich kann man eine solche Mütze auch beenden ohne einen Zierrand zu arbeiten. Dazu wird einfach nach dem Erreichen der richtigen Höhe am Ende einer Runde der Faden abgeschnitten. Nun noch durch die letzte Masche ziehen und vernähen. Es kann aber auch eine Kontrastfarbe für die Zierrand verarbeitet werden. Ein Wechsel der Farben bei den Büschelmaschen ist auch möglich, so dass man viele Gestaltungsmöglichkeiten hat.

Samstag, 18. Oktober 2014

Farbenfrohe Wintermützen mit einfachem Muster

Vor allem Kinder sollten im Winter eine Mütze tragen. Wenn es sich dabei um Unikate handelt, ist der Nachwuchs damit gern an den kalten Tagen unterwegs. In diesem Artikel finden Sie eine einfache Anleitung für farbenfrohe Mützen, die bei Kindern und Erwachsenen gut ankommen. Denn nachdem ich für meine Töchter diese Mützen gemacht hatte, kamen auch einige Erwachsene aus meinem Bekanntenkreis und wollten diese Mützen haben.


Material und Zubehör


Für die gelbe Mütze wurde ein Knäuel mit 50 Gramm und 135 Meter Lauflänge von Pro Lana Star benutzt. Dabei ist die Bommel noch nicht mit gerechnet. Die zweifarbige Mütze hat einen Verbrauch von je knapp ein Knäuel mit 50 Gramm und 135 Meter Lauflänge von Pro Lana "Meine Wolle". Die Wolle reicht dann aber auch für die Bommel. Dazu eine kurze Rundstricknadel, ein Nadelspiel, eine Stopfnadel und eine Schere. Die Stricknadeln haben die Größe 3,5. Die gesamte Wolle hatte ich aus diesem Wollpaket.

Kopfumfang und Maschenaufnahme

Zuerst muss natürlich der Kopfumfang gemessen werden. Dazu mit einem Maßband direkt über den Ohren messen. Nun wird eine Maschenprobe gestrickt. Es reichen dabei zehn Maschen und etwa zehn Reihen, um danach die Anzahl der Maschen zu erreichen. Eine einfache Methode ist das Ausmessen der Maschen pro Zentimeter. Das ergibt bei einem Kopfumfang von 54 Zentimeter und 2,5 Maschen pro Zentimeter 135 Maschen. Für den Bund und das Muster wird eine gerade Anzahl der Maschen benötigt, so dass nur 132 Maschen aufgenommen wurden. Danach wurden die Maschen zur Runde geschlossen und der Bund mit jeweils zwei Maschen rechts und links im Wechsel gestrickt.


Das Muster und die spätere Abnahme


Das Muster wurde auch nur mit rechten und linken Maschen im Wechsel gestrickt. Bei beiden Mützen wurden jeweils sechs Maschen pro Mustersatz genommen. Nach vier Reihen erfolgte der Wechsel. Hatte man mit sechs rechten Maschen die Runde begonnen, so wird die fünfte Runde nach dem Bund mit sechs linken Maschen begonnen. Damit entsteht dieses Kästchenmuster. Natürlich kann man auch mehr Runden pro Mustersatz stricken und erst nach sechs oder gar acht Runden das Muster wechseln.

Um die optimale Höhe der Mütze zu erhalten, wird der Kopfumfang durch drei gerechnet. In diesem Fall 54 Zentimeter durch drei ergibt 18 Zentimeter Höhe. Hat man diesen Wert erreicht, so beginnt die Abnahme. Dazu werden pro Mustersatz jeweils zwei Maschen zusammen gestrickt. Am Beispiel dieser Mützen hat man nach der ersten Abnahme nur noch 112 Maschen. Ob man dabei in der ersten oder letzten Reihe die Maschen abnimmt, ist nicht wichtig. Bei der gelben Mütze wurden jeweils die ersten beiden Maschen nach dem Musterwechsel zusammen gestrickt. Bei der zweifarbigen Mütze waren es die letzten beiden Maschen in der letzten Runde vor dem Musterwechsel.

Wird die Rundstricknadel zu lang, so wechselt man auf das Nadelspiel und zieht am Ende den Arbeitsfaden durch die letzten acht Maschen, die verlieben sind. Am Ende müssen dann nur noch die Fadenenden vernäht werden und fertig ist eine warme Mütze für kalte Tage.

Tipps und Tricks

Damit der Bund wirklich elastisch wird und die Mütze auch ordentlich sitzt, kann man am Bund Lycrafaden einstricken. Dieser ist oft auch unter dem Namen Strick-Elastic im Handel erhältlich. Dieses Gummi sieht man danach kaum, aber es garantiert den guten Sitz einer Mütze ohne Abdrücke zu hinterlassen. Ein nachträgliches Einnähen ergibt nicht den gewünschten Effekt, da dieses dünne Gummi dabei schnell reißt.


Dienstag, 23. September 2014

Splitterkerzen - Anleitung und Tipps zur Herstellung


Kerzen gießen ist ein individuelles Hobby, welches in Farben und Formen kaum Grenzen setzt. Doch mit dem Gießen von mehrfarbigen Kerzen allein ist die Farbvielfalt nicht ausgeschöpft. Vor allem sogenannte Splitterkerzen, Crushkerzen oder Crackerkerzen sind eine Herausforderung. Wie man Kerzen gießt, wurde schon schon in den Artikeln "Kerzen gießen - Hobby für Individualisten" und "Mehrfarbige Kerzen gießen - Tipps und Tricks" erklärt. Was man zusätzlich für die Splitterkerzen benötigt und wie man sie wirklich herstellt, soll nun in diesem Artikel erklärt werden.
Material und Zubehör
  • Wachs, am besten farbloses bzw. weißes Wachs aus Resten von anderen Kerzen oder neue Wachspastillen. 
  • Eine leere Konservendose, um das Wachs zu schmelzen 
  • ein Topf für das Wasserbad 
  • die Gießform 
  • Dochte
  • Wachssplitter oder Cracker

Die Vorbereitung

Damit beim Gießen die Wachssplitter nicht zu viel farbiges Wachs abgeben, ist es ratsam, sie am Tag vorher in das Gefrierfach zu legen. Dieses schadet dem Wachs nichts, aber sorgt dafür, das sich das die Splitter später gut in der ansonsten weißen Kerze zu erkennen sind. Der Docht wird in der Gießform befestigt, während das weiße Wachs schon zum Schmelzen gebracht wird. Für einen schnelleren Schmelzvorgang sollte erst wenig Wachs in der Konservendose verflüssigt werden. Kleinere Mengen von festem Wachs werden nach und nach zugefügt. Die Wärmezufuhr sollte dabei niedrig gehalten werden, um ein Kochen von Wasser und Wachs zu vermeiden.

Der Gießvorgang

Sobald das Wachs flüssig ist, gibt man die gefrosteten Wachssplitter in die Gießform. Dabei sollte man darauf achten, das sie sich gleichmäßig um den Docht verteilen. Durch leichtes Schütteln rutschen die Wachssplitter enger in der Gießform zusammen. Auch ein leichtes Aufschlagen auf der Arbeitsplatte bewirkt dieses. Wie hoch die Dichte der Wachssplitter sein, soll entscheidet der individuelle Geschmack. Nun wird das flüssige Wachs eingefüllt. Dieses lässt man vorsichtig direkt am Docht in die Form laufen. Auch hier sorgt ein leichtes Aufschlagen der Gießform dazu, das sich das flüssige Wachs gleichmäßig verteilt und eventuelle Luftblasen entweichen können. Sobald die Gießform gefüllt ist und die obersten Wachssplitter komplett bedeckt sind, kann man die Kerze auskühlen lassen. Damit die fertige Kerze später besser aus der Gießform gelöst werden kann, empfiehlt es sich auch hier, diese nach dem Auskühlen für einige Stunden in den Kühlschrank zu stellen.

Hinweise für bessere Gießergebnisse


Bei den Wachssplittern sollte man nur welche mit kräftigen Farbtönen nehmen. Denn durch das weiße Wachs schwächen die Farben optisch ab. Nimmt man helle oder blasse Farben, so sieht man später kaum einen Unterschied zwischen den Splittern und dem restlichen Wachs.

Damit man genügend weißes Wachs einschmilzt, kann man vorher die Wachsreste oder Wachspastillen einmal in die Gießform füllen. Damit hat man genug Wachs, um danach zu garantieren, das man mit einem Gießvorgang die Wachssplitter komplett eingegossen hat. Wenn man auf zwei oder mehr Gießvorgänge arbeitet, so ist später an der Kerze immer zu sehen, wo die Übergänge sind. Dies geht zu Lasten der gesamten Optik.

Sollte man die Wachssplitter so verwenden, wie man sie gelagert hat, so schmelzen sie an, wenn man das flüssige Wachs in die Kerzenform gießt. Das eingefüllte Wachs wird dann später fleckig erscheinen. Um dies zu vermeiden, sollte man den Tipp mit dem Gefrierschrank nutzen.

Dienstag, 15. Juli 2014

Gravur zur Hochzeit

Schon im Juni fiel meinem Mann und seinen Arbeitskollegen ein Tag vor der Feier ein, dass sie noch ein Geschenk benötigen. Aber Frauchen macht das schon und zaubert rechtzeitig ein Unikat für das Brautpaar. Nachdem ich also zum Samstagmorgen ein Windlicht aus Glas, Zierkiesel, Kerze und Schleifenband besorgt hatte, ging ich ans Werk.

Graviertes Windlicht aus Glas

Nachdem die Gravur fertig war, noch schnell ein Foto machen, Glas polieren und dann einpacken. Alles Ton in Ton und hoffentlich eine schöne Erinnerung für das Brautpaar an diesen Tag.
 
Das fertige Geschenk