Es kommt darauf an. Wenn ich dem besten Freund einen Fanschal seiner Lieblingsmanschaft
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| erlaubte Fanartikel |
stricke, mit Logo und Schriftzug, dann ist das kein Problem. Oder wenn das Enkelkind kommt und unbedingt vom neuesten Trickfilm die Hauptfigur als Kuscheltier möchte, so darf ich das auch machen.
Wo lauern Gefahren?
Es fängt schon damit an, wenn man ein Bild der eigenen Arbeit postet. Sobald man es öffentlich sehen kann, könnte es schon Ärger geben. Eben weil man Namens- und Markenrechte verletzt hat.
Wer dann noch auf die Idee kommt solche Dinge zu verkaufen, der wird schon bald Post von einem Anwalt bekommen. Abmahnung und eventuell Forderungen in Sachen Schadensersatz könnten noch dazu kommen.
Und das wird nicht preiswert und kann im schlimmsten Fall sogar bis zu einer Gefängnisstrafe führen. Da nutzt es auch nicht, wenn man es nicht im großen Stil hergestellt und verkauft hat. Schon ein Verkauf kann entsprechende rechtliche Folgen haben.
Selbst abgewandelte Versionen sollte man nicht öffentlich zeigen oder gar verkaufen. Solange man erkennen kann, um was es sich handelt, steht auch hier das Risiko im Raum, dass man entsprechend belangt wird.
Was ist erlaubt?
Wie oben schon erwähnt, ist ein Einzelstück, was man nicht öffentlich zeigt oder gar zum Verkauf anbietet, kein Problem.
Erlaubt ist auch, wenn man sich mit dem Rechteinhaber vorher einigt. Es wird dann meist ein Lizenzvertrag gemacht und pro verkauften Artikel muss man eine Lizenzgebühr abführen. Wer also etwas in großer Anzahl herstellen und verkaufen will, sollte sich über einen Vertrag mit dem Inhaber des Namens oder der Marke vorher einigen.
Auch Sachen, welche kein expizites Logo aufweisen, darf man machen. Im Bild ist ein Beispiel. Diese Farbkombination der Socken passt allein bei uns in der Region auf viele Fußballvereine. Es sind aber auch die Farben diverser Orte in Deutschland. Da kein Logo vorhanden ist, sind diese Socken einfach gestrickt und können keine negativen Folgen nach sich ziehen.
Selbst wenn man nun einen Aufnäher direkt bei einem Verein kaufen und aufnähen würde, wäre das kein Problem. Denn dafür hat man ja ordnungsgemäß bezahlt.
