Mittwoch, 28. Januar 2026

Warum ich gerne Socken mit Muster stricke

vg

 Stricken ist weit mehr als nur ein Hobby – es ist Entspannung, Kreativität und am Ende trägt man ein Unikat an den Füßen. Oder verkauft die Socken, so wie ich. Während einfarbige Socken zwar zeitlos sind, gibt es gute Gründe, warum gemusterte Socken auf den Nadeln viel mehr Spaß machen.Hier sind meine persönlichen Highlights, warum ich am liebsten mit Mustern stricke:

Jeder, der strickt, kennt sie, die „Stino“ (Stinknormale Socken) in glatt rechts. Sie sind super für gemütliche Fernsehabende, kann aber auf der Zielgeraden zum Schaft oder Fußende hin etwas langatmig werden. Vor allem muss man die Runden alle zählen. Das wird einfacher, sobald man Socken mit Muster strickt. Ob man dabei einfarbige oder mehrfarbige Socken auf der Nadel hat, ist egal. Sobald an nur die Mustersätze zählen muss, vereinfacht es die Sache sehr.

Sockenmuster Minecraft mit Multicolorwolle
Nehmen wir ein einfaches einfarbiges Muster als Beispiel. Ich selbst stricke sehr gern das Minecraft. Das passt bei einfarbiger Wolle und auch bei Multicolorwolle. Je nach Schuhgröße habe ich da 3,5 bis 5 Mustersätze im Schaft und auch beim Fuß. Wobei ich beim Fußteil nur die Oberseite weiterhin mit Muster mache. Die Sohle wird dabei glatt rechts gestrickt. Ein kompletter Mustersatz geht also über 12 Runden und das Muster eignet sich super um einen Mustersatz auch zu teilen. 


 

Dazu stricke ich grundsätzlich die Shadow-Wrap Ferse, weil man diese gut in die Muster einfügen kann. Die Videoanleitung dazu habe ich hier verlinkt. Hier noch die Anleitung für das Muster Minecraft:

Einfarbige Socken Mincraft
Runde 1 - 3 glatt rechts

Runde 4 - 6 zwei Maschen rechts, zwei Maschen links

Runde 7 – 9 glatt rechts

Runde 10 – 12 zwei Maschen links, zwei Maschen rechts

Danach geht es mit Runde 1 wieder von vorn los. Sobald die Ferse kommen soll, stricke ich bei glatt rechts nur eine Runde, arbeite die Ferse und danach die beiden anderen Runden glatt rechts.

 

 

 

 

 

Nach zwei Paar Mustersocken bleibt meist von jeder Sockenwolle zu wenig übrig, um noch ein Paar zu stricken. Hier nutze ich dann meist die Gumgum-Technik. Damit kann man gut Reste verstricken. Und muss bei Schaft und Fußteil nur jede zweite Runde zählen. Am Ende sehen die Socken im Gumgum-Technik aus wie Ringelsocken.

Zur groben Erklärung – es wird demnächst eine Anleitung mit entsprechenden Fotos kommen – für die Gumgum-Technik werden also zwei verschiedene Farben benötigt.

Nach dem Bund stricke ich mit der Grundfarbe ab Rundenanfang drei Nadeln ab. Danach beginne ich wieder am Rundenanfang mit der zweiten Farbe, aber stricke nur zwei Nadeln ab. Nun wird wieder zur Grundfarbe gewechselt und die vierte Nadel, sowie die erste Nadel abgestrickt. Auf der ersten Nadel ist nun die Grundfarbe und auf der zweiten Nadel die Zweitfarbe. Es geht also bei Nadel drei weiter diese abzustricken und auch die vierte Nadel. Wieder der Wechsel zur Grundfarbe.

Einfach erklärt, strickt man mit einer Farbe immer zwei Nadeln und wechselt dann zur anderen Farbe. Auch hier ist die Shadow-Wrap Ferse wieder sinnvoll, damit am Oberfuß keine Zwischenrunden gestricken werden müssen, wie bei der klassischen Bumerangferse.

Socken in Gumgum-Technik
 

Da man jede Runde eine andere Farbe hat, lassen sich da die Runden auch prima zählen. Zum einen nur jede zweite Runde und der Kontrast zwischen den Runden ist auch gut sichtbar.

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. 

 

Sockenwollpaket uni
Sockenwollpaket bunt