Freitag, 26. Oktober 2018

Wie strickt man Babyschuhe?

Bildrechte: Sabine Wolfram, Plauen
Babyschuhe selbst stricken und zur Geburt schenken. Junge Mütter freuen sich und der Nachwuchs hat warme Füße.  Gestrickt werden diese Schuhe in Reihen und am Ende an der Fußsohle und der Rückseite einfach zusammen genäht. Die Anleitung ist auch einfach anzupassen, wenn man die Schuhe etwas größer benötigt.



Was wird benötigt?

  • Rundstricknadel Gr. 3 oder 3.5
  • Häkelnadel Gr. 3
  • Stopfnadel
  • Wolle (hier wurde mit Pro Lana Star gearbeitet)


Zuerst werden 34 Maschen angeschlagen und die beiden ersten Reihen in kraus rechts gestrickt.
Ab der 3. Reihe nehmen wir Maschen zu und zwar immer vier Maschen in jeder Hinreihe. Dazu markieren wir uns die Mitte zwischen der 17. und 18. Masche. Die Zunahmen erfolgen nach der ersten Masche, vor und nach den beiden Maschen in der Mitte und vor der letzten Masche. In Zahlen sieht das wie folgt aus:
1 Ma stricken, eine Ma zunehmen, 15 Maschen stricken, eine Ma zunehmen, 2 Ma stricken, eine Ma zunehmen, 15 Ma stricken, eine Ma zunehmen, eine Ma stricken.
Für die Zunahmen nehmen wir immer den Querfaden der letzten Reihe auf die linke Nadel und stricken den so entstandenen Umschlag verschränkt ab. Dabei wird mit der rechten Nadel von hinten in die Masche gestochen und gestrickt. Dadurch entstehen keine Löcher, wie bei einem normalen Umschlag.
In der Rückreihe werden alle Ma normal ab gestrickt und in den Hinreihen immer vier Maschen zugenommen bis insgesamt 54 Maschen erreicht sind. Bis einschließlich Reihe 26 wird ohne weitere Zunahmen gestrickt. Wie man auf den Fotos erkennen kann, wurde in den Reihen 15 bis 26 schon mit der Kontrastfarbe gearbeitet. Aber man kann diese Babyschuhe natürlich auch einfarbig gestalten.



Ab der 27. Reihe wird es ein kleines bisschen schwieriger, weil hier jetzt der eigentliche Schuh entsteht. Zunächst wird bis zur Mitte normal gestrickt. Ab der Mitte die ersten 5 Maschen abstricken und die 6. und 7. Maschen zusammen stricken.  Danach wird die Strickarbeit gewendet und die Rückreihe geht fast  genauso. Wir stricken ab der Mitte die 5 Maschen, 6. Masche wird einfach abgehoben, die Masche 7 gestrickt und die 6. Masche über die 7. Masche gehoben.
Diese Abnahmen erfolgen so lange, bis in der Hinreihe ab der Mitte nur noch 18 Maschen vorhanden sind. Nachdem die 6. und 7. Masche zusammen gestrickt wurde, strickt man die Reihe bis zum Ende und wendet. In dieser Rückreihe wird nach der Mitte noch mal die Abnahme durch die überzogene Masche gestrickt und die Rückreihe beendet. Man sieht, wie sich der Fußteil entwickelt hat.

Bildrechte: Sabine Wolfram, Plauen


Es folgen wieder 10 Reihen ohne Zu- oder Abnahmen. Sind diese geschafft, wird eine Reihe mit Löchern für das Bändchen gearbeitet. Insgesamt sollten 36 Maschen vorhanden sein. die ersten 3 Maschen stricken und danach immer ein Umschlag und zwei Maschen zusammen stricken im Wechsel. Nach dem 7. Umschlag folgen 6 Maschen und danach wieder je ein Umschlag und zwei Maschen zusammen stricken, bis die letzten 3 Maschen auf der Nadel die Reihe beenden. In der Rückreihe alle Maschen abstricken wie sie erscheinen. Anschließend noch 4 Reihen und danach folgt das Bündchen, welches bei den gezeigten Schuhen immer 2 Ma rechts und 2 Ma links im Wechsel hat. Das Bündchen hat jeweils 12 Reihen bekommen. In der letzten Rückreihe wurden die Maschen abgekettet und der Arbeitsfaden großzügig abgeschnitten, um ihn gleich für die Naht zu nutzen.

Die Bändchen wurden gehäkelt, indem jeweils 12 Luftmaschen angeschlagen wurden.Die Rückreihe wurde mit Kettmaschen gehäkelt.

Donnerstag, 30. August 2018

Ich habe das Elefantenfieber

by Sabine Wolfram, Plauen
Das Elefanten-Fieber ist bei mir ausgebrochen. Vor einigen Wochen wurde dieser Link in einer Handarbeitsgruppe gepostet. Die Anleitung ist auf Englisch und ich habe sie mir erst mal per Übersetzer ins Deutsche gebracht. Passende Wolle hatte ich zum Glück noch vorrätig und es konnte losgehen. Anstatt der Sicherheitsaugen habe ich bei meinem ersten Elefanten die Augen einfach gestickt. Dabei habe ich mir die übersetzte Anleitung gleich überarbeitet. Die Blumen aus der originalen Anleitung habe ich weg gelassen, weil sie mir zu verspielt waren.




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Gearbeitet wurde mit eine Häkelnadel Größe 3 und dem Baumwollgarn von Pro Lana. Dazu habe ich meinen Elefanten mit Füllwatteflocken ausgestopft. Weiterhin habe ich eine Stopfnadel und schwarzes Stopfgarn benötigt für die Augen und um am Ende die einzelnen Körperteile zusammen zu fügen und die Fäden zu vernähen.

Nachdem mein Elefant fertig war, hatte ich ihn einfach in meinem Laden auf die Kasse gestellt und schon hatte ich eine Bestellliste. Deswegen bin ich nun Abends, wenn ich zu Hause bin, mit "Häkelfanten" beschäftigt. Tagsüber im Laden, wenn es in der Mittagszeit etwas ruhiger ist, werden Socken gestrickt.




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Sicherheitsaugen sind mittlerweile auch angeschafft worden. Auf Grund der vielen Elefanten und weiteren Tieren auf der Wunschliste, war das eine gute Investition.





Montag, 5. März 2018

Sonne, Strand und heiße Nächte

Bildrechte: Sabine Wolfram
Sonne, Strand und heiße Nächte so heißt die erotische Geschichte, welche ich Ende letzten Jahres noch veröffentlicht habe.
Wie der Titel schon verrät, spielt die Geschichte diesmal im Urlaub. Ohne eine genauere Ortsbezeichnung zu verwenden, hatte ich aber eine Ortschaft auf Kreta vor Augen. Da habe ich im Herbst 1996 selbst zwei Wochen Urlaub gemacht und die Ortsbeschreibungen passten einfach zu gut in die Handlung.

Allerdings gebe ich zu, dass ich dort damals kein Abenteuer erlebt habe, sondern mit meinem damaligen Partner den ersten gemeinsamen Urlaub verbrachte. Auch wenn ich mich später von ihm getrennt habe, sind die Erlebnisse auf Kreta eine schöne Erinnerung.